Misirlou (15) – Xavier Cugat

Sonntag, den 4. Oktober 2009

Nach dem jungen japanischen Talent Terry Kohei vor ein paar Tagen heute mal das komplette Gegenteil.

Xavier Cugat, der vollständig Francisco de Asís Javier Cugat Mingall de Bru y Deulofeu heißt (danke, Wikipedia), war, wie der Name impliziert, Spanier; geboren am 01.01.1900, verstorben 1990.

Der Komponist und Orchesterleiter  (und außerdem auch noch Cartoonist!) wanderte aber mit seinen Eltern schon in sehr frühen Jahren mit seinen Eltern nach Havanna auf Kuba aus, was seinen Musikstil maßgeblich prägte.

In den 30er und 40er Jahren war er dann recht erfolgreich in den USA mit seiner lateinamerikanisch inspirierten Musik unterwegs und wurde als ”Rumba-König” verehrt.

Seine hier nun vorgestellte Misirlou-Interpretation driftet schon etwas in den Exotica-Bereich ab, hört selbst:

 

 

Und weil ich von Xavier Cugat auch noch einiges anderes richtig klasse finde, hier noch ein Video, die Interpretation von “Mambo No. 5”, entstanden in den 50er Jahren, solche Originale sind doch irgendwie viel besser als dieser “Lou Bega”-Mist, oder?

 

Ach, und weil’s so schön ist, auch noch die Titelmelodie von “Der Dritte Mann”:

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Misirlou weekly (6) – Courtney Jaye

Sonntag, den 30. März 2008

Tja, das ist mal wieder eine Version von Misirlou, die so ein bisschen in die Exotica-Ecke abdriftet. Courtney Jaye macht herrlich verschrobene Musik, die sie selbst tropicountry nennt. Eine Mischung aus Exotica-Einflüssen und insbesondere hawaiianischen Ideen, gemixt mit einer Art Country und noch viel mehr... Das Ergebnis ist jedenfalls noch viel mehr als seine Einzelbestandteile unbedingt hörenswert.

Diese Version von Misirlou wird allerdings nur von ihrer Band gespielt, sie ist dabei auf der Bühne nur am Schluss zu sehen:

 

YouTube - Courtney Jaye - Miserlou (Instrumental)

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Webfund: Comfort Stand – Interplanetary Materials

Samstag, den 22. Dezember 2007

Zufällig bin ich heute über die MP3-Compilation "Interplanetary Materials" von Comfort Stand gestolpert; die wohl schon 3,5 Jahre alt ist.

Den Namen "Comfort Stand" hatte ich nur in Verbindung mit der Exotica-Compilation "Two zombies later" in schwacher Erinnerung, aber da sind wohl noch einige andere Dinge entstanden.

Der Download der "Interplanetary Materials" lohnt sich auch für rein surfaffine Leser, alleine schon wegen des Beitrags der Vivisectors, "Belka & Strelka".

Auch die bizarre Telstar-Interpretation von jemandem namens Seksu Roba ist sehr hörenswert.

Die gesamte Compilation, die sich im weitesten Sinne mit "Space Sounds" aus der Exotica-Ecke umschreiben läßt, befindet sich unter dieser URL bei archive.org.

Viel Spaß damit.

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